Ein Kalender für 2027 entsteht fast immer im Voraus — und meistens als Geschenk. Das beste Material dafür liefert das Jahr, das gerade zu Ende geht: die Urlaube, die Feste, die Kinder, die seit letztem Januar sichtbar gewachsen sind. Ein Kalender aus 2026 holt dieses Jahr an jedem Tag des nächsten zurück. Deshalb verschenkt man ihn gern an Menschen, die man seltener sieht, als man möchte: Großeltern, Eltern, Freunde in einer anderen Stadt.
So funktioniert das Jahresblatt: Alle zwölf Monate von 2027, Januar bis Dezember, stehen als kleine Tabellen im Datumsstreifen, die Fotos füllen den Rest. Liegt der Streifen unten, nehmen die Daten mehr als die Hälfte der Blatthöhe ein — die Fotofläche passt also eher zu zwei oder drei großen Aufnahmen als zu einem Dutzend kleiner. Für einen Wandkalender wähle „A4 hoch“, für einen Tischkalender „Quadrat 21 × 21“; 20 × 30 cm ist ein gängiges Fotoabzugsformat, das jedes Fotolabor verarbeiten kann.
Geht der Kalender an mehrere Leute, musst du ihn nicht jedes Mal neu bauen. Sichere Layout und Gestaltung mit „Projekt speichern“ und tausch dann für jeden Empfänger die Fotos aus. Prüf auch „Woche beginnt am“: Für Verwandte, die die andere Zählweise gewohnt sind, stell die Einstellung um, sonst wirkt der Kalender auf sie seltsam. Und plan Zeit für den Druck ein, denn im Dezember haben Fotolabore und Druckereien Hochbetrieb.