Anleitungen

So speicherst du deine Collage und lädst sie herunter

Ein Stapel bunter Disketten – Symbol für das Speichern von Dateien

Wenn deine Collage fertig ist, kannst du zwei ganz unterschiedliche Dinge damit machen: ein Bild herunterladen – das fertige Ergebnis für einen Post, den Druck oder zum Verschicken – oder das Projekt speichern: eine spezielle Datei, die sich jede Zelle, jedes Foto, jeden Text und jede Einstellung merkt, damit du später weiterarbeiten kannst. Das ist nicht dasselbe – unten findest du beides.

Die fertige Collage herunterladen

Öffne über „Herunterladen“ das Fenster „Collage herunterladen“, wähle Format und Einstellungen und speichere das Ergebnis auf deinem Gerät. Ein heruntergeladenes Bild ist das Endergebnis – bearbeiten lässt es sich nicht mehr. Ist die Arbeit noch nicht fertig, speichere zuerst das Projekt (siehe unten).

  • JPG – das leichteste Format, lässt sich überall öffnen. Der Regler „Qualität“ wägt Schärfe gegen Dateigröße ab; 80–90 % sind in den meisten Fällen eine gute Wahl. JPG kennt keine Transparenz – leere Bereiche werden mit dem Hintergrund gefüllt. Ideal für Social Media und zum Teilen.
  • PNG – verlustfrei, größer als JPG. Nimm es, wenn saubere Linien und Text wichtig sind. Es gibt die Option „Transparenter Hintergrund“ – leere Bereiche bleiben dann transparent.
  • PDF – für Dokumente und den Druck. Schalte „Druckqualität (300 DPI)“ ein, um eine Datei für die Druckerei zu bekommen: Sie wird aus den Originalfotos in voller Auflösung erstellt.

Für JPG und PNG gibt es außerdem den Skalierungsfaktor ×1 / ×2 / ×3, der das Bild relativ zur Leinwandgröße vergrößert. ×1 entspricht genau der Leinwandgröße; ×2 und ×3 sind größer und schärfer (zum Beispiel, um ein kleines Foto zu drucken). Die endgültige Größe in Pixeln steht direkt daneben.

Wo die Datei landet und wie du sie findest

MyCollages hat keinen eigenen Speicher: Den Download übernimmt ganz normal dein Browser. Die Datei landet im selben Ordner, in dem der Browser auch alle anderen Downloads ablegt, und ihr Name beginnt standardmäßig mit mycollages (die Endung hängt vom Format ab – .jpg, .png oder .pdf).

  • Windows und Linux – der Ordner „Downloads“. Am schnellsten: Drück im Browser Strg+J, um die Downloadliste zu öffnen, und klick neben der Datei auf „In Ordner anzeigen“.
  • macOS – der Ordner „Downloads“, auch über das Symbol im Dock erreichbar (⌘+Umschalt+J in Chrome, ⌘+Wahltaste+L in Safari).
  • Android – der Ordner „Download“ im internen Speicher; öffne die App „Dateien“ (oder „Eigene Dateien“) → „Downloads“. Über das Teilen-Menü kannst du das Bild anschließend in der Galerie speichern.
  • iPhone / iPad – die Datei landet in der App „Dateien“ → „Downloads“. Das Download-Symbol ist der Pfeil nach unten in der Adressleiste von Safari.

Auf iPhone und iPad startet der direkte Download wegen der Einschränkungen von Safari manchmal nicht, und das Bild öffnet sich einfach in einem neuen Tab. Passiert dir das, halte den Finger ein, zwei Sekunden auf das Bild gedrückt und wähle „In Fotos sichern“ oder „In Dateien sichern“.

Du findest die Datei nicht? Öffne die Downloadliste des Browsers selbst (Strg+J am Computer, „Downloads“ im Menü auf dem Handy) – von dort kannst du die Datei immer öffnen oder ihren Speicherort anzeigen, auch wenn der Standardordner geändert wurde.

Projekt speichern, um später weiterzuarbeiten

Ein heruntergeladenes Bild lässt sich nicht bearbeiten, und der Service merkt sich zwischen zwei Sitzungen nichts. Ist die Collage also noch nicht fertig, öffne das Fenster „Collage herunterladen“ und wechsle zum Tab „Projekt speichern“. Du bekommst eine .json-Datei auf deinem Gerät, die sich alles merkt: Zellen, Fotos, Text, Hintergrund und Einstellungen. Nur so geht unfertige Arbeit nicht verloren.

Um weiterzumachen, klick auf „Öffnen“ und lade diese .json-Datei wieder in den Editor – du machst an derselben Stelle weiter, sogar auf einem anderen Gerät.

Die Option „Mit Originalfotos speichern“ macht die Datei um ein Vielfaches größer, dafür bleibt nach dem erneuten Öffnen die volle Druckqualität erhalten. Ohne sie ist die Datei klein, die Fotos haben aber nur Bildschirmqualität. Die ungefähre Dateigröße wird daneben angezeigt.

So bekommst du eine gute Datei für den Druck

  • Verwende Fotos mit dem grünen Qualitätssymbol (siehe „Fotos bearbeiten“).
  • Stell die Leinwandgröße schon vorher auf das gewünschte Druckformat ein – A4, 10 × 15 oder eine eigene Größe.
  • Schalte beim PDF „Druckqualität (300 DPI)“ ein.
  • Warnt dich ein roter Hinweis, dass ein Foto eine geringe Auflösung hat, ersetze diese Aufnahme durch eine größere – sonst wird der Druck unscharf.
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