Neun ist drei zum Quadrat, deshalb gibt es für diese Zahl ein perfektes Layout: das „Raster 3×3“ aus neun identischen Quadraten. Eine quadratische Zelle beschneidet Handyfotos kaum, macht aber auch jedes Bild gleichwertig — das Raster funktioniert also dort, wo es auf Rhythmus ankommt: neun Gerichte, neun Outfits, neun Ansichten einer Stadt. Wechsle helle und dunkle Aufnahmen im Schachbrettmuster ab, sonst zerfällt das Blatt in Flecken.
Die übrigen 19 Layouts brechen diese Gleichheit auf. „9: Raster 3×3 mit Hauptbild in der Ecke“ gibt einem Bild ein Viertel des Blatts; „9: Mosaik um eine Mittelzelle“ und „9: Hauptbild mittig + Viererspalten“ bauen die Komposition um die Mitte herum auf; „9: Panorama oben + zwei Viererreihen“ und „9: Panorama mittig + je vier oben und unten“ reservieren einen breiten Streifen für eine Landschaft. Und dann ist da noch „9: Abgeschrägter Rahmen“: Seine Zellen sind perspektivisch gezeichnet, als würdest du in eine Kiste blicken, deren Boden das mittlere Bild bildet.
Die größte Falle bei neun Fotos ist die Größe. Eine Zelle im Raster 3×3 ist ein Drittel so breit wie das Blatt, im Handy-Feed ist jedes Bild also etwa so groß wie ein Fingernagel. Gruppenfotos und feine Details überstehen diesen Maßstab nicht. Ist eines der neun Bilder wichtiger als die anderen, gib ihm eine große Zelle — das löst das Problem besser als jede Einstellung.