Mit drei Fotos bekommt eine Collage zum ersten Mal eine Rangordnung. Sechs der 15 Layouts sind rechteckig und folgen zwei Ideen. Die erste ist das „Triptychon 3×1“: drei gleiche senkrechte Felder, wie bei einem Flügelaltar oder einem Storyboard mit Anfang, Mitte und Ende. Die zweite ist ein Hauptbild plus ein kleineres Paar. Das Hauptbild kann links, rechts, oben oder unten stehen, und in einer Variante sind sogar die beiden Nebenzellen unterschiedlich groß.
Auf einem quadratischen Blatt sind die Felder des Triptychons sehr schmal, etwa 1:3. Sie passen zu allem, was in die Höhe geht: eine Person in ganzer Größe, ein Turm, ein Baum, ein Wasserfall. Gruppenfotos und weite Landschaften lässt du hier besser weg, denn von ihnen bleibt nur die Mitte übrig.
In den Layouts mit einem großen und zwei kleinen Bildern zieht die große Zelle den Blick zuerst auf sich. Gib ihr also das Foto, das die ganze Geschichte erzählt, und heb die Details — Hände, Gegenstände, Umgebung — für die kleinen auf. Auch die Richtung zählt: Schaut die Person auf dem Hauptbild nach rechts, setz sie nach links, damit ihr Blick in die Collage hineinführt. Für einen weicheren Look gibt es neun Formvarianten: diagonale Streifen, ein Blatt, ein Tropfen, eine Welle, eine L-Form.